Bedeutung einzelner Tattoos

Sehnsucht und Freiheitsgefühl, der Vorsatz ausbrechen zu wollen, die Anzahl der abzusitzenden Jahre in der Haft wurden mit den Stacheln des Stacheldrahtes oder der Anzahl der Holzscheite unter einem Feuer dargestellt.
Hauptsächlich in Japan wird die Schönheit, Freude oder auch Vergänglichkeit mit Kirschblüten symbolisiert. Die Stärke, Glück und Erfolg wird oft durch den japanischen Koi dargestellt.
Gruselgeschichten haben Ende des 19. Jahrhunderts in Japan eine große Popularität erlangt, daher wurden auch blutige und abgehakte Köpfe gerne als Motiv verwendet.
Drachenmotive oder Dämonen stammen aus der Zeit der Sagen und Mythen und sollen meist die Geschichte widerspiegeln. Der Drache steht für Furchtlosigkeit, Glück, Freiheit und ist eine Quelle des Wohlstandes.
Tattoos waren bei den Christen verboten und trotzdem haben sich viele Christen Herzen, die gefaltete Hände Dürers, ein Rosenkranz, Kreuze, Engel oder den Namen Jesu tätowieren lassen, um somit zu zeigen, dass ihr Glaube zu Gott unter die Haut geht. Ebenfalls als religiöse Tattoos gelten Engel, Feen und eben kleine Wesen mit Flügeln da sie als ein Symbol der Hingabe, Spiritualität, des Schutzes, des Glaubens und die Verbindung mit Gott darstellen sollen. Engel gelten als Botschafter Gottes.
Die Motive wie z.B. Sterne, Schwalben, Anker und Herzen fanden ihren Ursprung, wie man vermuten würde, Bei sogenannten Seemanns Tätowierungen. Dieser Trend setzte sich Ende 1990 fort und sie wurden als Old School Motive bezeichnet. Der Stern steht für ein helles Licht in der Finsternis und soll den Weg weisen, er steht auch für den göttlichen Funken im Menschen.
Aus dem Akademischen oder auch aus dem Computerbereich stammt der Geek oder Nerd Trend. Diese Motive sollen die ständig wachsende Popularität wiederspiegeln.
Die so liebevoll genannten Arschgeweih oder Tribal Formen fanden ebenfalls 1990 ihre Hochzeit. Diese erfuhren einen wahren Modetrend. Eine Bedeutung gibt es für diese Art Tattoos nicht.

Gesellschaftliche Bedeutung der Tattoos in Japan

1870 wurde unter der Meijiregierung das Tätowieren komplett verboten, es ist oder war immerhin ein ausschlaggebender Bestandteil der Yakuza Kultur. Die Aufhebung diese Vorbotes war erst im Jahr 1948.
Man kann sagen das sich Japan so langsam die Verbindung von Kriminalität und Tätowierung löst, da die Tätowierungen unter den Gangmitgliedern zurück geht da sie keine Aufmerksamkeit mehr erregen wollen.
Bei den jungen Japanerinnen kann man ein ständiges Wachstum der Beliebtheit für Tattoos feststellen und somit werden sie einer viel breiteren Gesellschaftsschicht vertraut.
Die Beliebtheit für diese Kunst ist in der letzten Zeit auch in den westlichen Kulturen rapide gestiegen.
Obwohl es immer noch üblich ist, in öffentlichen Einrichtungen Leute mit großflächigen und offensichtlicheren Tattoos den Eintritt zu verweigern.

Gesellschaftliche Bedeutung der Tattoos in der westlichen Welt

Tattoos sind in der westlichen Kultur ein Ausdruck einer Jugendkultur und erfreuen sich seit Anfang der zwanziger Jahre wieder einer großen Beliebtheit. Heutzutage beinhaltet diese Jugendkultur auch das stechen von Piercings und brennen von Brandings.

Rituelle Bedeutung von Tattoos

Für die Christen ist eine Tätowierung die reinste Körperverstümmlung. Doch trotz Verbot zog es viele Christen zu diesem Kult.
Im alten Testament stand geschrieben: Und wegen einem Einschnitt eines Toten sollt Ihr an eurem Fleisch nicht machen und geätzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen, ich bin der Herr.
Die Menschen die Tätowierungen trugen wurden damit markiert um den Ausstoß der Gruppe zu kennzeichnen nur galt gerade die Tätowierung als Zusammengehörigkeitszeichen, weil die Gebrandmarkten sich zusammenschlossen.
Da das Christentum sich stets verbreitet hat, hat man die Bedeutung des Ausstoßsymbols in das der Zugehörigkeit umgeändert.
Kreuzritter stachen sich ebenso Erkennungsmerkmale, um in Falle des Todes eine christliche Bestattung durchführen zu können.
In einigen frühchristlichen Sekten waren Tätowierungen allerdings üblich.
Bei manchen Bevölkerungen ist das Tätowieren wegen seiner ausschließlich rituellen Bedeutung bekannt wie z.B. den Ainu, den Yakuza und in Polynesien.

Politische Bedeutung von Tattoos

In der Politik steht nicht der Schmuck eines Tattoos im Vordergrund, sondern eher die politische Überzeugung soll damit ausgedrückt werden. Es dient ebenfalls zur politischen Erkennung und Zugehörigkeit.
Somit erlangte das Tattoo immer schlechteren Ruf in der Gesellschaft.
Erst als damals Könige und Adlige angefangen haben sich seriöse Bilder stechen zu lassen um damit Erinnerungen, Liebe, Hass oder einen Wunsch zum Ausdruck bringen wollten, erlangte das Tätowieren wieder einen besseren Stand in der Gesellschaft.
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